Zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen

Seit 2017 haben alle ambulant betreuten Personen (Pflegegrade 1 bis 5) Anspruch auf so genannte zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen. Sie sollen die pflegebedürftigen Personen sowie deren Angehörige im Alltag unterstützen. Der Betrag von 125 Euro monatlich soll etwa Gesellschaft und soziales Miteinander, die Unterstützung bei hauswirtschaftlichen Tätigkeiten oder die Organisation des pflegerischen Alltags sicherstellen.

Wer darf die zusätzlichen Betreuungs- und Entlastungsleistungen nutzen?

Konnten vor 2015 nur Menschen mit einer Demenzerkrankung und somit mit einer eingeschränkten Alltagskompetenz die zusätzlichen Betreuungsleistungen/Entlastungsleistungen nach § 45b SGB XI in Anspruch nehmen, so können jetzt alle ambulant gepflegten Personen diese Leistungen beantragen.

Wichtig zu wissen

Der Betrag wird nach erfolgreicher Zuerkennung nicht als reine Geldleistung überwiesen, sondern muss zweckgebunden sein. Leistungen wie unsere hauswirtschaftlichen Dienstleistungen oder unsere Alltagsbegleitung können also im Rahmen der zusätzlichen Betreuungs- und Entlastungsleistungen abgerechnet werden.

Sie möchte zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen in Anspruch nehmen? Sprechen Sie uns an! Sie entscheiden, in welcher Regelmäßigkeit wir zu Ihnen nach Hause kommen und welche individuellen Bedarfe Sie haben.

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Laureos Ambulante Pflege
und Betreuung GmbH

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Ob gemeinsames Kochen oder Backen, Spaziergänge, gemeinsames Lesen, Spielen von Gesellschaftsspielen oder das Besuchen von Veranstaltungen. Wir richten uns nach Ihren Wünschen.

Die wichtigsten Informationen zu den zusätzlichen Betreuungs- und Entlastungsleistungen

  • Der einheitliche Entlastungsbeitrag (§ 45b SGB XI) liegt bei 125 Euro monatlich (1.500 Euro jährlich).
  • Er ist zweckgebunden und damit keine pauschale Geldleistung.
  • Die 125 Euro Entlastungsbetrag werden zusätzlich gewährt! Sie werden nicht mit anderen Leistungsansprüchen verrechnet.
  • Der Betrag kann für die (Co-)Finanzierung von Leistungen ambulanter Pflegedienste verwendet werden.
  • Personen mit Pflegegrad 1 können den Betrag auch für körperbezogene Pflegemaßnahmen, pflegerischen Betreuungsleistungen und Hilfen bei der Haushaltsführung verwenden.
  • Pflegebedürftigen der Pflegegrade 2 bis 5 bekommen Aufwendungen, die im Zusammenhang mit der Inanspruchnahme von Leistungen aus dem Bereich der Selbstversorgung (Waschen, Duschen, An- und Auskleiden etc.) entstehen, nicht erstattet. Dazu dient der Pflegesachleistungsbetrag nach § 36 SGB XI.


  • Der Entlastungsbetrag kann für Leistungen zur Unterstützung im Alltag eingesetzt werden.
  • Achtung: Nicht (vollständig) ausgeschöpfte Ansprüche können in den Folgemonat bzw. bis zum 30.06. des Folgejahres übertragen werden, ab dem 01.07. des Folgejahres verfallen diese jedoch!
  • Für Ansprüche der Jahre 2015 bis 2016 gelten Sonderregelungen. Danach können nicht verbrauchte Beträge aus diesen Jahren noch bis zum 31.12.2018 verwendet werden
  • Die zusätzlichen Betreuungs- und Entlastungsleistungen müssen beantragt werden. Dazu berechtigt ist der Versicherte oder ein Bevollmächtigter bzw. dessen Betreuer oder gesetzlicher Vertreter.

… und was sagen unsere Kunden?